Jedes Mal, wenn wir eine Kirche oder einen antiken Tempel betreten, besuchen wir einen Ort, der von den Gebeten von Jahrhunderten erfüllt ist. Auch wenn wir es nicht bewusst wahrnehmen, tauchen wir in diese Energie ein. Dies lässt uns unsere alltäglichen Sorgen ablegen, um einen heiligen Raum zu betreten.
Wenn wir uns der Gegenwart des Ortes hingeben, durchdringt seine Gebetsqualität die Zellen unseres Körpers. Wir verlassen den Ort nicht belastet, sondern erleichtert von unserer Last.
Diese Orte sind wahre Tore, jenseits der Zeit und unserer alltäglichen Gewohnheiten. Es sind Tore, die es uns erlauben, „über das Karma hinauszugehen“.
Bernard Rouch
Foto von Angela Cadrobbi
